Ruby’s Inn
Heute gab es zum Frühstück Rührei mit Schinken und Arme Ritter (oder so) mit Ahornsirup. Ein echter Gaumenschmauß. Leider konnte ich ihn nicht in Ruhe geniessen. Unsere Fanatiker haben herausgefunden, dass einige Angestellte des Trading Post Square Dance können. Und so musste natürlich ein Ruby’s Inn Shop Tipp gemacht werden. Schon beim ersten Swing fielen die Waren vom Verkaufsständer :-)
Danach habe ich mal meine Telefonkarte ausprobiert und zumindestens zu Hause Bescheid gesagt, dass ich gut gelandet bin.
Unser erstes Ziel des Tages war dann der Bryce Canyon. Hin, Fotostop, Tanzen am Viewpoint, rein in den Bus. Wo ist Jan? Der meinte, dass er noch ein ganz spezielles Bild braucht, dass 300 Meter vom Viewpoint weg ist. Und nun kämpft er sich gerade bergauf und versucht bei 2400 Höhenmetern die Lunge im Hals zu behalten.
„Hier ist das Visitor Center vom Red Canyon. Hier machen wir 20 Minuten Pause.“ Und? Was gibt hier zu sehen? Erst kurz bevor wir weiterfahren wollen, kommt der Hinweiß, dass hier „Salt and Pepper“ stehen, eine Felsformation, von der Ulrike schon seit drei Tagen spricht. Man – kann die das nicht früher sagen? Also rein in den Bus und die Kamera geholt. Von Tony, unserem mitreisenden Neuseeländer, kommt die Idee eines Gruppenfotos. Und keine Sekunde zu früh. Schien beim Foto die Sonne mit voller Kraft, fängt es, kaum dass wir wieder im Bus sitzen, an zu regnen. Der erste echte Schauer seit wir in den U.S. sind.
Another Trading Post – another voucher (10 % off). Diesmal heißt die Provisionsfabrik des Busfahrers „White Mountain Trading Post“.
Gegen acht Uhr kommen wir im Hotel in St. George an. Ramada Inn im Gewerbegebiet. Der von Ulrike in höchsten Tönen beworbene Outlet-Store hat natürlich schon zu. Schließlich sind wir hier in Mormonen-Land und es ist Sonntag.
Zum Abendessen haben haben wir die Wahl zwischen Steakhouse, Burger und Red Lobster. Domi hat einen animalische Drang nach Fleisch und lässt sich ein 16 oz. Steak servieren. Biggi, Erhard, Geli und ich wollen Seafood und landen bei Red Lobster. Hier gibt es Shrimp all-you-can-eat für 15.99. Man lebt nur einmal. Yum-yum. Und sie haben Hefeweizen – oder was die hier dafür halten.
Als ich beim rausgehen nach einer Visitenkarten fürs Photoalbum suche und frage, stellt die Dame mit entsetzen fest, dass keine mehr da sind und drückt mir kurzerhand zwei Speisekarten in die Hand.
Danach machen die anderen drei noch ihre erste Cacheerfahrung mit einer ziemlich durchgeweichten Dose.
Schreibe einen Kommentar