{"id":42,"date":"2007-09-14T02:09:04","date_gmt":"2007-09-14T02:09:04","guid":{"rendered":"https:\/\/amerika.helke.de\/?p=42"},"modified":"2007-10-01T02:35:57","modified_gmt":"2007-10-01T02:35:57","slug":"yosemite-und-tanzende-sherrifs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/amerika.helke.de\/?p=42","title":{"rendered":"Yosemite und tanzende Sherrifs"},"content":{"rendered":"<p><a href='https:\/\/amerika.helke.de\/wp-content\/uploads\/2007\/10\/img_3171.JPG' title='Half Dome in Yosemite'><img src='https:\/\/amerika.helke.de\/wp-content\/uploads\/2007\/10\/img_3171.thumbnail.JPG' alt='Half Dome in Yosemite' class='alignleft' \/><\/a>Sehr schattig. Nachdem wir gestern morgen noch mit 40 Grad Celsius gestartet sind, waren die -6 Grad Celsius heute morgen dann doch etwas \u00fcberraschend. Schnatter.<br \/>\nUnser erster Stop am Lake Mono ist entt\u00e4uschend. Weit weg und wenig besonderes zu sehen. Driss wusste offensichtlich gar nicht, dass man mit dem Bus auch direkt an den See fahren kann und dann auch viel mehr und sch\u00f6nere Salzs\u00e4ulen sieht. Das holen wir nach einem dezenten Hinweis von Andrea, die im Visitor Center gefragt hat, auch nach.<br \/>\nAuf der Fahrt nach Yosemite ging wieder dieses Dauerstaunen los. Hohe Berge links, tiefe Schluchten rechts &#8211; und andersrum. Atemberaubenden Landschaft. Im Nationalpark selber hatten wir dann leider nur drei Stunden Zeit (schlie\u00dflich war f\u00fcr abends noch tanzen geplant) aber ich denke, das was in Ordnung. Yosemite ist ein Park, in dem du dir entweder einen halben Tag lang einen \u00dcberblick verschaffst oder einen ganzen Urlaub verbringst. Wenn da nur nicht so viele Touristen w\u00e4hren&#8230;<br \/>\nMehr kann man zu Yosemite nicht sagen, den Park muss man erleben. Ich hoffe inst\u00e4ndig, dass meine Bilder so gut geworden sind, dass sie wenigstens mir dieses \u00fcberragenden Gef\u00fchl vermitteln k\u00f6nnen.<br \/>\nUnterkunft ist rustikal und einfach. Eine Stunde Pause bis zum Tanzen. Leider hat vor zwei Monaten ein Erdrutsch die Strasse nach Mariposa, wo der Clubabend stattfinden soll, versperrt. Die Umleitungsstrecke, die hier aus dem Boden gestampft wurde, ist nur einspurig befahrbar und nicht f\u00fcr Fahrzeuge, die l\u00e4nger als 28 Feet sind &#8211; eine Bedingung, die unser Reisebus so nicht erf\u00fcllt.<br \/>\n<a href='https:\/\/amerika.helke.de\/wp-content\/uploads\/2007\/10\/img_3180.JPG' title='Schulbus'><img src='https:\/\/amerika.helke.de\/wp-content\/uploads\/2007\/10\/img_3180.thumbnail.JPG' alt='Schulbus' class='alignright' \/><\/a>Also hat Domi uns einen brandneuen amerikanischen Schulbus organisiert, mit dem wir zur Tanzhalle (der Club hat, wie so viele hier, eine eigene) gefahren. Extrem eng (es gibt kein Economy plus Upgrade) und mit Sitzen, die garantiert h\u00f6her als die Kinder sind. Wer sich bisher gewundert hat, warum die amerikanischen Schulkinder zu Verbrechern werden, sollte mal die Schulbusse ausprobieren :-) Aber Maggi, unsere Fahrerin, war echt gut und nett. Ich habe mich bei ihr, trotz eines recht progressiven Fahrstils, wesentlich sicherer gef\u00fchlt als bei Robert. Und mehr \u00fcber die Gegend erz\u00e4hlen als Driss konnte sie auch.<br \/>\nIn Mariposa angekommen, platzte die Tanzhalle schon aus den N\u00e4hten, bevor wir da waren. Mit uns musste dann im Nebenraum extra Tische beiseite ger\u00e4umt werden, damit wir mit bestimmt 12 Squares tanzen konnten. War zwar wieder ein Altersdurchschnitt jenseits von gut und b\u00f6se, aber alle nett und freundlich.<br \/>\nSo habe ich einen echten Sheriff (weiblich) kennengelernt, die auch promt ihren Sohn angerufen hat, als Domi mal einen echten Polizeiwagen von innen sehen wollte. Besonders cool finde ich hier, dass das \u00f6rtliche Sherrifsdepartment Sammelkarten mit den Bildern ihrer Mitarbeiter raus gibt, die den Baseballsammelkarten extrem \u00e4hneln. Kathie (oben erw\u00e4hnter Sheriff (weiblich)) erz\u00e4hlt auch gleich, dass die Karte ihrer Tochter, die als Schlie\u00dfer im \u00f6rtlichen Knast arbeitet, drei Karten ihrer Mutter wert ist. Besonders bei den Jungs in eben diesem Knast. Kann ich nachvollziehen, sieht echt h\u00fcbsch aus. Da Domi ja verheiratet ist, f\u00e4llt es mir leicht, ihm die Karte der Tochter abzuschwatzen. Mutter und Sohn beh\u00e4lt er aber als Erinnerung. Ich habe \u00fcbrigens sp\u00e4ter in einem Cache noch mal eine solche Karte aus einem anderen County gesehen. Scheint also eine etwas verbreitete Idee zu sein.<br \/>\nAu\u00dferdem wei\u00df ich nun, dass Heinz (die mit dem Ketchup) ein Label in Keystone-Form haben, weil Heinz aus Pennsilvania kommt (dem Keystone-State). Das und noch einiges mehr erz\u00e4hlt mir Stu, Domis Kontakt beim hiesigen Club. Der hat bis zu seiner Rente bei Heinz gearbeitet und ist ein gro\u00dfer Fan seiner Firma. Schlie\u00dflich zahlt sie ihm auch jetzt noch s\u00e4mtliche medizinischen Behandlungen.<br \/>\nAls besonderes Bonbon f\u00fcr die Deutschen gab es Rootbeer Flush, Rootbeer mit ein bis zwei Kugeln Vanilleeis. Seltsame Sachen haben die hier. Im hei\u00dfen Sommer sicher eine tolle Erfrischung, allerdings schmeckt mir Rootbier pur besser. Hat zwar alles wenig mit tanzen zu tun, daf\u00fcr aber viel Amerika-Inside gezeigt. Und getanzt habe ich auch.<br \/>\nDie R\u00fcckfahrt ins Hotel war dann auch fast schmerzlos.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr schattig. Nachdem wir gestern morgen noch mit 40 Grad Celsius gestartet sind, waren die -6 Grad Celsius heute morgen dann doch etwas \u00fcberraschend. Schnatter. Unser erster Stop am Lake Mono ist entt\u00e4uschend. 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